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Mittwoch, 18. November 2009

Virtual Gottesdienst

Die Shii-Parodie>> hat mir so gut gefallen, dass ich auch dieser neuen Verhohnepiepelung Platz auf meinem Blog einräumen möchte. Der Anfang ist noch ein bisschen lahm, aber sobald die Kids die Controller packen, ziemlich witzig. Mein persönliches Highlight ist auf jeden Fall die Musik. Seht und hört selbst...

Freitag, 25. September 2009

Guter Stoff

Alrighty then, nach einem der besten Staffelfinals aller Zeiten und einer ohnehin wieder hervorragenden dritten Staffel möchte ich allen, die es noch nicht kennen, heute nur BATTLESTAR GALACTICA empfehlen.

Werft alle Vorbehalte - wenn ihr denn welche habt - über Bord, vergesst die Visage von Dirk "Faceman" Benedict und alles, was ihr von GALACTICA in Erinnerung habt oder meint zu wissen. Dieser Weltraumtripp ist großes Sci-Fi-Kino für zu Hause, der in Sachen Tiefgang, Darsteller, Ausstattung, Effekte, ja Himmel herrje einfach in Allem sehr, sehr beeindruckt. Einzig die hin und wieder eingestreuten Füllfolgen (die immer noch besser sind als die gesamte Konkurrenz) verhindern für mich die Höchstwertung, doch das ist ohnehin Erbesenzählerei.

Ich freu mich auf die finale vierte Staffel!

Montag, 21. September 2009

Es tut sich wieder was

Nach den beiden Langfilmen DEADLY NAM und CITY KILL sowie der kurzen Episode THE LOSS werkelt Markus Hagen momentan an dem "mittellangen" THE HUNT (geplante Länge: 35 Minuten).
Erwarten darf man einen straighten Horrorfilm, in dem der passionierte Experte auf diesem Gebiet sich mächtig austoben kann. Erste Einblicke in den Dreh liefert dieser Bericht von Radio Bremen>>

Sonntag, 20. September 2009

Ein Bastard von einem Film

Es wurde viel berichtet über Lars von Triers Depression, seinen Zweifeln, jemals wieder auf dem Regiestuhl Platz nehmen zu können und der Verarbeitung dieser Krankheit in seinem neuen Film ANTICHRIST. Ebenso machte das Wort "Skandalfilm" nach der Uraufführung in Cannes die Runde und nicht zuletzt wurde Hauptdarstellerin Charlotte Gainsbourg für ihre Tour de force in den nordrhein-westfälischen Wäldern - übrigens völlig zu Recht - mit dem Preis als beste Darstellerin ausgezeichnet.
Der Prolog des Films zeichnet in schwarz-weißen Super-Slow-Motion-Bildern, unterlegt von einer händelschen Opernarie, die schreckliche Ausgangssituation: Während er (Willem Dafoe) und sie (Charlotte Gainsbourg) dem ehelichen Koitus frönen, verlässt der gemeinsame Sohn das Kinderbettchen, um zielstrebig auf ein Fenster zuzusteuern und seinem jungen Leben ein Ende zu bereiten. So profan das klingen mag, Lars von Trier inszeniert bereits zum Einstieg einige der betörendsten und eindringlichsten Minuten Film, die je auf Zelluloid gebannt wurden.
Doch damit ist das Pulver keinesfalls verschossen. Während der eher kühle Analytiker und Therapeut den Tod des Stammhalters vergleichsweise gut verkraftet, droht sie an der Trauer zu zerbrechen. Nach einem Monat stationärer Behandlung und wenig Besserung holt er sie nach Hause, setzt sämtliche Medikamente ab und beginnt damit, seine eigene Frau zu therapieren. Ebenso schnell, wie er seinen Vorsätzen zuwider handelt (z.B. als er ihrem Wunsch nach Schmerz betäubendem Sex nachkommt), stellt sich heraus, dass der Ursprung ihrer Ängste in "Eden" zu liegen scheint. An diesem Ort, genauer gesagt in einer Blockhütte im Wald, hatte sie im vergangenen Sommer an ihrer Dissertation gearbeitet und dabei viel Zeit alleine mit ihrem Sohn verbracht.
Die beiden machen sich auf den Weg nach Eden, um der Angst ins Auge zu blicken. Wie wörtlich dieses Vorhaben zu nehmen ist, wird sich sehr bald zeigen und immer mehr tritt die Frage in den Vordergrund, was im letzten Sommer in Eden geschehen ist...
Was nun folgt bedient die gesamte Bandbreite von Kameraeinstellungen und Geräuschen im Stile eines David Lynch, Bildkompositionen á la Hieronymus Bosch, sprechende Tiere, sterbende Tiere, wiederauferstehende Tiere, biblische Verweise, Mystery, Gore, Grusel, Symbolik und natürlich Sex! Das allein würde vermutlich schon für gute Unterhaltung sorgen, doch von Triers Inszenierung ist derart intensiv und kraftvoll, so unwiderstehlich packend, dass der Film eine unglaubliche Sogwirkung entfaltet. Als Zuschauer weiß man nie, was einen als nächstes erwartet und recht schnell wird klar, dass man wirklich mit so ziemlich allem rechnen muss! Dabei driftet das Geschehen aber nicht ins Beliebige/Absurde ab oder schmälert das Sehvergnügen durch ereignislose Minuten im Arthaus-Stil. Der Film ist beinhart, in einigen Szenen tatsächlich schwer zu ertragen. Gleichzeitig aber auch sehr einfühlsam und glaubwürdig in der Darstellung der Trauer um das verlorene Kind. Und vor allem: misteriös. Nicht von ungefähr zweifelt Willem Dafoe in einer Schlüsselszene, ob er das Wort "Satan" oder "Me" an die Spitze der Angstpyramide schreiben soll; ist hier eine böse Macht im Spiel, oder entsteht die Angst lediglich im Kopf der Menschen? Eindeutige Antworten, dafür sorgt nicht zuletzt der verwirrende Epilog, sucht man vergebens, doch Interpretationsansätze liefert der Film en masse. Zudem tritt diese Frage zunehmend in den Hintergrund, wenn die Angst mehr und mehr auf den Zuschauer übergreift. Manch einen wird die Gewaltdarstellung abschrecken, andere werden sich an den fantastischen Elementen stören. Wieder andere werden sich über die expliziten Sexszenen echauffieren oder einfach nur irritiert und kopfschüttelnd den Kinosaal verlassen. Das ändert aber nichts an der Tatsache, dass ANTICHRIST ein visuell beeindruckender, inhaltlich verstörender und als Gesamtwerk schlicht und ergreifend einer, wenn nicht der beste Horrorfilm der letzten Jahre ist.

Dienstag, 15. September 2009

Film- vs. Seriensucht

Jaja, so langsam muss ich mir wirklich Gedanken über eine Namensänderung machen, denn das Verhältnis meinen Zeitaufwand betreffend hat sich in den letzten 1,5 Jahren doch deutlich zu Gunsten der "Episodenfilme" verlagert. Das nimmt zuweilen fast schon gesundheitsschädliche Formen an, etwa bei der 5. Staffel von Lost, die ich einem 48 stündigen Marathon verschlungen habe.

Kaum ist das vorbei, steht auch schon die finale Staffel von Prison Break an und mit Battlestar Galactica habe ich vor einigen Wochen meine längst verloren geglaubte Vorliebe für Science Fiction neu entdeckt. Und dann lauern mit Heroes, Mad Men, Californication, Dexter oder Terminator SCC schon die nächsten HIghlights in den Startlöchern und scharren unnachgiebig mit den Hufen. Immerhin hat sich die HBO-Produktion True Blood als totale Graupe entpuppt, sodass ich diesen Vampir-Quatsch ruhigen Gewissens von der to-do-Liste streichen konnte.

Aber eines sei versprochen: Nach Prison Break und Battlestar Galactica gibt es zumindest eine kleine Zwangspause und ich werde einige der Filme aus der Warteschlange abarbeiten. Darunter sind schließlich auch potentielle Granaten wie The Wrestler, Disctrict 9 oder Lars von Triers Antichrist.

Die aktuelle Armut an neuen Beiträgen bitte ich übrigens zu entschuldigen. Die Arbeit für das Deadline Magazin>> und das Staatsexamen lassen momentan kaum Freizeit zu - und die vorhandene geht ja wie gesagt durch die vielen Top-Serien flöten :)

Mittwoch, 20. Mai 2009

Termine stehen fest

Nach einigem Hin und Her stehen die Termine für zwei vielversprechende Komödien endlich fest. Der deutsche Kinostart von FANBOYS ist am 2. Juli 2009. Eine Woche später, am 9. Juli, darf dann Sasha Baron Cohen mit seiner Anarcho-Komödie BRÜNO unsere Kinos stürmen.
Bleibt zu hoffen, dass die grandiosen Trailer kein Blendwerk sind und die Filme halten, was sie versprechen.

Der blutige Pfad Gottes Sequel

Troy Duffy ist einer der ungewöhnlichsten Regisseure Hollywoods. Mit seinem Erstlingswerk "Der blutige Pfad Gottes", für den er auch das Drehbuch schrieb, landete er 1999 einen absoluten Hit, der längst Kultstatus erreicht hat.
Seitdem war nichts mehr von Duffy zu hören, zu lesen oder zu sehen. Kein weiterer Film, kein neues Drehbuch - nichts. Doch nach 10 Jahren soll im Herbst 2009 tatsächlich die Fortsetzung der "Boondock Saints" (OT) erscheinen, die einen Großteil der ursprünglichen Besetzung wieder vereint. Troy Duffy führt erneut Regie und in den Hauptrollen kehren Sean Patrick Flannery sowie Norman Reedus zurück. Komplettiert wird das Duo in "Boondock Saints II: All Saints Day" von Filmvater Billy Connolly und dem neuen "Saint" Clifton Collins Jr. Willem Dafoe - der eigentliche Held aus Teil 1 - wird hingegen nicht mitwirken, dafür hat der Cast mit Peter Fonda prominenten Zuwachs erhalten. In den USA startet der Film voraussichtlich im Oktober, ein deutscher Kinostart steht bislang noch nicht fest.

Mittwoch, 13. Mai 2009

Probleme mit dem Wrong-Video

Sollte das Video nicht angezeigt werden (dem Youtube-GEMA-Streit sei Dank), könnt ihr es euch alternativ auch hier>> ansehen.

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jepp das is cool, mal...
jepp das is cool, mal was anderes. und dm eh spitze!
KoeniginvonEschnapur - 11. Mai, 13:51
Ich finde... sehr interessant....
Ich finde... sehr interessant. oder...??
emule (Gast) - 1. Okt, 18:20
Ich gehb Parademix recht
Da hatt er recht alles im ein ist das echt ne geile...
Tankrouge (Gast) - 18. Jul, 23:14

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